Dienstag, 6. Juli 2010

Aus der Presse…


Gerade eben gelesen:

Wien (kath.net)
In Wien können Lebensschützer von Plätzen vor Kliniken nicht nur – wie bisher – weggewiesen werden. Die Polizei kann auch ein Rückkehrverbot aussprechen. Wer innerhalb von zwölf Stunden nach der Wegweisung zurückkommt, muss mit einer Strafe von 100 bis 200 Euro rechnen, bei wiederholten Verstößen sogar bis zu 700 Euro. Das wurde in einer Novelle des Wiener Landessicherheitsgesetzes beschlossen, die seit 5. Juni in Kraft ist, berichtet die österreichische Tageszeitung "Standard" in ihrer Online-Ausgabe.
Die neuen Maßnahmen richten sich gegen Lebensschützer die täglich vor Abtreibungskliniken stehen und Frauen dabei unterstützen wollen, ihr Baby auf die Welt zu bringen. Sie weisen darauf hin, dass das menschliche Leben mit der Empfängnis beginnt und bieten konkrete Hilfeleistungen an. Auf diese Weise konnten in Wien bereits mehrere tausend Babies vor der Abtreibung gerettet werden.
Der Abtreibungsarzt Dr. Christian Fiala hält die Lebensschützer allerdings für "religiöse Fanatiker", die "Psychoterror" auf Ärzte und Patientinnen ausüben würden.
Die Novelle des Landessicherheitsgesetzes bezeichnete er gegenüber dem "Standard" als "Meilenstein" gegen "diese persönlichen Übergriffe" der Abtreibungsgegner.
Nachdem das erste Rückkehrverbot am Montag vergangener Woche ausgesprochen worden war, würden die Abtreibungsgegner nun auf der anderen Straßenseite demonstrieren, berichtet der "Standard".
In Deutschland hat das Bundesverfassungsgericht Protestaktionen vor Abtreibungskliniken für zulässig erklärt, wenn die Patientinnen dadurch keinem "Spießrutenlauf" ausgesetzt seien und die Aktionen die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Frauenärzte nicht verletzen. Kath.net hat berichtet.

Quelle: Artikel auf kath.net [Hervorhebungen im Text sind von mir…]

Meine Meinung zu dieser Sache:
Ich finde das echt tragisch. Da setzen sich Menschen für das ungeborene Leben ein und bieten Hilfe an, die so viele Frauen sich wünschen würde und sonst nirgendwo erhalten. Und dann werden sie dafür auch noch mit Bußgeldern bestraft. Wo führt das noch alles hin??? Doch zu Mensch=Gott?? Gewiss, man muss die Situation der betroffenen Mutter sehr individuell genau anschauen und darf nicht pauschal alle anklagen. Und doch vertrete ich die Meinung: Abtreibung ist Mord. Und auch wenn das die Massen nicht hören wollen, aber die allermeisten Frauen leiden nach einer Abtreibung darunter, dass sie abgetrieben haben. Erst danach wird ihnen meistens bewusst, was sie da eigentlich machen haben lassen. Sicher es gibt auch die anderen Fälle. Aber das ist für mich kein Grund, Abtreibung zu legalisieren und die Menschen, die sich für das Leben der Kinder einsetzen zu bestrafen.
Mein Appell geht dahingegen, dass die Gesellschaft, d.h. jede und jeder einzelne anders mit Müttern in "Krisensituationen" umgehen. Also, dass wir diesen Müttern, die keinen anderen Ausweg sehen als eine Abtreibung, nicht das Gefühl geben, du musst das Kind abtreiben. Sondern, dass wir sie auffangen und ihnen Möglichkeiten geben, diese Krisen durchzustehen (mit Kind). Was ist das für eine Gesellschaft, die keine "kranken" Kinder mehr leben lässt?? Und gleichzeitig die alten Menschen nicht sterben lässt?? Es werden zu wenig Kinder geboren, heißt es. Aber viel zu viele dürfen gar nicht leben!!! Da möge sich jede und jeder bitte selbst weiter dazu Gedanken machen…
+ o crux, ave spes unica!

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