Donnerstag, 18. November 2010

"Die auf das Mysterium des Kreuzes Christi

gegründete Religion kann durch keinerlei Grausamkeit zerstört werden. Die Kirche wird durch Verfolgungen nicht gemindert, sondern gemehrt, und der Acker des Herrn kleidet sich reicher mit Frucht, wenn die Weizenkörner einzeln in die Erde fallen und dann vervielfacht aufgehen."
Leo der Große (um 400-461; Papst und Kirchenlehrer)


Was für tröstende Worte von Papst Leo im 5. Jahrhundert, die auch heute an uns gerichtet sind. Die Verfolgungen werden die Kirche nicht zerstören, sondern nur noch stärker machen.


Erst vergangenen Sonntag haben wir folgende Worte im Evangelium gehört:
"Aber bevor das alles geschieht, wird man euch festnehmen und euch verfolgen. Man wird euch um meines Namens willen den Gerichten der Synagogen übergeben, ins Gefängnis werfen und vor Könige und Statthalter bringen. Dann werdet ihr Zeugnis ablegen können. Nehmt euch fest vor, nicht im voraus für eure Verteidigung zu sorgen; denn ich werde euch die Worte und die Weisheit eingeben, sodass alle eure Gegner nicht dagegen ankommen und nichts dagegen sagen können. Sogar eure Eltern und Geschwister, eure Verwandten und Freunde werden euch ausliefern und manche von euch wird man töten. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden. Und doch wird euch kein Haar gekrümmt werden. Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen." (Lk 21,12-19)
 Und auch folgendes hat Jesus seinen Jüngern, also auch uns, gesagt:
"Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten." (Joh 15,20)

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