Freitag, 26. November 2010

"Und das Wort ist Fleisch geworden"

Es ist zwar noch nicht Weihnachten... Wir stehen ja erst am Anfang der Adventszeit. Und doch möchte ich hier ein paar Gedanken zu den so weihnachtlichen Worten teilen.


"Und das Wort ist Fleisch geworden"

Ja, wie sehr müssen wir dann nicht auf unsere Wort Acht geben.
Worte haben etwas Schöpferisches, haben Schöpferkraft, lassen uns am Werk Gottes mitbauen.
Ja, Worte können aufbauen, aber auch zerstören. Wissen und erfahren wir das nicht alle, wie verletzend Worte sein können. Da genügt ein einziges, um das Vertrauen eines Menschen zu nichte zu machen.

"Und das Wort ist Fleisch geworden"

"Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht."

Worte werden Wirklichkeit.
Was gesagt ist, ist gesagt und lässt sich nicht mehr zurücknehmen.
So nimmt auch Gott Sein Wort nicht zurück, Er hält es und schickt Es auf die Erde - Jesus Christus.

"Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist."

Im Wort hat alles seinen Anfang.
Worte entscheiden, ob etwas ist und was es ist.
Der Mensch braucht für alles eine Bezeichnung, ein Wort.
Es gibt nichts, was kein Wort, keinen Namen hat.

Im Wort hat alles seinen Anfang.
Sind wir uns bewusst, was Worte alles bewirken?
Wie sehr unsere Worte die Welt verändern?

"Und das Wort ist Fleisch geworden"

Für das Göttliche, für Gott findet der Mensch keine angemessenen Worte.
Kein Wort ist groß genug, um Seine Größe und Allmacht auszudrücken.
Uns bleibt nur das Staunen und das wortlose Verweilen vor Ihm.
Es gibt kein Wort, das nicht Er schon kennt, noch ehe wir es gedacht haben.

"Und das Wort ist Fleisch geworden"


"...sprich nur ein Wort [ein einziges], so wird meine Seele gesund!"
Wenn der Herrgott ein Wort spricht, genügt ein einziges, um uns heil zu machen und Heil zu bringen.

CR - 07.01.2010

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