Sonntag, 16. Oktober 2011

"So gebt... Gott, was Gott gehört!"

"So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört,
und Gott, was Gott gehört!" (Mt 22,21)

Gedanken aus der Homilie zum heutigen Evangelium (Vaterstetten, 16.10.2011):

1.) "Gott, was Gott gehört" -> was gehört Gott?
Gott gehört der ganze Erdkreis, also die Welt. Gott gehört die Schöpfung.
Wir Menschen sind also nicht Besitzer dieser Welt, sie ist nicht unser Eigentum. Wir sind ihr Verwalter.
Entsprechend haben wir mit der Schöpfung, also der Umwelt, umzugehen - sorgsam, wie mit fremdem Eigentum.

2.) "Gott, was Gott gehört" ->
Gott gehört alles, was auf der Erde lebt.
Ps 100,3 - "Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum, sein Volk und die Herde seiner Weide."
Also, auch der Mensch gehört Gott. Unser Leben gehört Gott ist nicht unser Eigentum.
-> So sollen wir mit unserem Leben und dem Leben anderer auch umgehen. Wir sind nicht befugt über Anfang und Ende des Lebens zu entscheiden, da es nicht unser eigen ist.
-> Wie behandle ich meinen eigenen Körper? Wie lebe ich?
-> Ich kann nicht einfach selbst entscheiden, was ich mit meinem Leben mache. Es ist notwendig, dass ich auf den Willen Gottes, den Willen des Eigentümers, höre.

3.) In Zusammenhang mit dem Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl (vom vergangenen Sonntag):
"Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt." (Mt 22,14)
-> Gott ruft alle, aber nicht alle wollen diesen Ruf in aller Konsequenz für ihn leben. -> Nur wenige sind erwählt.
-> Lebe ich mit allen Konsequenzen? Gehöre ich Gott? Trage ich das Hochzeitsgewand für das Festmahl?
-> Möchte ich Gott gehören? Und lebe ich dementsprechend?



Und so malt Gott, der Eigentümer meines Lebens:

"Blauer Frühlingshimmel"
- C. Ruoff - 08.02.2011 -

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